Keine Beratungshilfe für die Angelegenheiten Kindesunterhalt, Sorgerecht und Umgangsrecht

Einem bedürftigen Rechtssuchenden kann grundsätzlich Beratungshilfe bewilligt werden. Weitere Voraussetzung neben der Bedürftigkeit des Rechtssuchenden ist jedoch, dass keine andere Möglichkeit für eine Hilfe zur Verfügung steht, deren Inanspruchnahme dem Rechtssuchenden zumutbar wäre.

Für Ansprüche auf Kindesunterhalt sowie bei Fragen rund um das Sorge- und Umgangsrecht besteht eine kostenfreie Beratungsmöglichkeit durch das Jugendamt, so dass für eine anwaltliche Beratung oder außergerichtliche Tätigkeit Beratungshilfe in aller Regel nicht bewilligt wird.

Sollten Sie gleich wohl eine anwaltliche Tätigkeit wünschen, müssen die dafür anfallenden Kosten von Ihnen unmittelbar getragen werden.

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